Abnehmen ohne Hunger

Lästige Kalorientabellen, täglicher Morgensport noch vor der Arbeit und Karotten als Grundnahrungsmittel. Darüber, dass solche Extremdiäten weder förderlich noch gesund sind, sind sich Experten einig. Oft können kleine Veränderungen mittelfristig schon eine große Änderung bewirken. Damit diese auch keinen Einfluss auf Ihr seelisches Empfinden und Ihren Alltag haben, möchten wir Ihnen einige Tipps mit auf den Weg geben.

5 wertvolle Tipps um gesund abzunehmen

Trinken Sie viel Wasser

Trinken Sie vor Ihren Mahlzeiten ein großes Glas Wasser. Das ist nicht nur förderlich für Konzentration und Ihre Verdauung. Wasser stellt außerdem einen guten Platzhalter im Magen dar, der Ihrem Körper auch bei Entgiftungsprozessen helfen kann. Als Richtwert gelten ca. 30-40ml pro Kilogramm Körpergewicht. Experten sprechen oft die Empfehlung aus ca. ein Glas Wasser zu jeder Stunde zu sich zu nehmen.

 

Wahlweise können Sie auch zu gesunden Tees greifen, die Ihren Körper noch weiter bei Entgiftungs- und Reinigungsprozessen unterstützen. Diese können Sie warm trinken, oder auch leicht abgekühlt mit zur Arbeit nehmen.

 

Abnehmen ohne Hunger – durch Eiweiß!

Um das Hungergefühl auszutricksen, ist etwas Wissen über den menschlichen Organismus immer hilfreich. Ghrelin ist ein Hormon, das maßgeblich für das menschliche Hungergefühl mitverantwortlich ist. Es kann schon durch den alleinigen Anblick oder den Duft von gutem Essen ausgeschüttet werden und Ihnen das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.

 

Studien haben ergeben, dass Eiweißhaltige Lebensmittel die Ghrelin Produktion hemmen können. Mehr Eiweiß könnte für Sie also zu weniger Appetit führen. Wir empfehlen Ihnen jedoch die Grenze von ca. 2g pro Kilogramm Körpergewicht nicht zu überschreiten. Besonders hilfreich kann Ihnen Casein, also langsam verdaubares Eiweiß sein.

 

Die richtigen Kohlenhydrate für ein längeres Sättigungsgefühl

Früher galten Kohlenhydrate als der Hauptgrund für Fettleibigkeit. Diese Annahme ist jedoch nur halb richtig. Noch vor einigen Jahren wurden raffinierte Zucker in Unmengen verschiedener Produkte integriert. Der Grund ist klar: Weißer Haushaltszucker ist billig und dient als Geschmacksverstärker (der Menschen ganz nebenbei sogar in eine Abhängigkeit führen kann).

 

Die verheerenden Auswirkungen auf die Insulinsensibilität und das Ess- und Belohnungsverhalten im menschlichen Organismus waren der allgemeinheit jedoch oft nicht bewusst. In unserer heutigen Zeit sind wir glücklicherweise vom Schwarz-Weiß-Denken abgekommen und sind uns der Komplexität unserer Nahrung immer besser bewusst.

 

Langkettige Kohlenhydrate und Ballaststoffe stellen eine ausgezeichnete Kalorienquelle für den menschlichen Körper dar. Durch die komplexe und teilweise unverdauliche Struktur eignen Sie sich perfekt, um den Magen über einen längeren Zeitraum zu füllen und den natürlichen Stoffwechselprozess zu unterstützen. Und das ganz ohne drastischen Blutzuckeranstieg! Ausführlichere Informationen und Tipps zum Umgang mit Kohlenhydraten finden Sie in weiteren Artikeln.

 

Essen Sie langsam

Sie sind auf der Arbeit. Das Telefon klingelt, der nächste Termin steht an und Ihr Stresslevel möchte nicht aufhören zu steigen. Viele Menschen lassen sich durch hektische Arbeit dazu verleiten in selber Manier zu essen. Vergessen Sie nicht, dass die Mittagspause eine Pause ist, in der Sie durchatmen und einen Gang runterschalten können. Nehmen Sie sich Zeit um Ihr Essen zu genießen.

 

Rund 20 Minuten benötigt der Körper, bis er Ihnen signalisiert, dass Sie genug Nahrung getankt haben. Wer schnell isst läuft Gefahr sich zu überessen und sich bei jeder Mahlzeit überschüssige Energie einzuverleiben. Versuchen Sie bei Essen, das Sie nicht selber zubereitet haben doch einmal zu erschmecken, welche Zutaten bei der Zubereitung verwendet wurden. Oder gehen Sie mit guten Kollegen essen und lassen Sie sich durch Gespräche in Ihrer Essgeschwindigkeit drosseln.

 

Nutzen Sie Ihre individuellen genetischen Stärken

Jeder Mensch tickt anders. Ganz gleich ob es um die Schlafdauer, die Leistungsfähigkeit beim Sprinten oder die Verdauung von Nahrungsmitteln geht. Oft wird versucht sich beim Abnehmen an die Nährwertangaben auf Verpackungen zu halten. Jedoch ist vielen Menschen nicht bewusst, dass dieser sogenannte physikalische Brennwert nicht zwingend die durch den Körper aufgenommene Energiemenge darstellt.

 

Die tatsächlich aufgenommene Energie, der sogenannte physiologische Brennwert, kann von Mensch zu Mensch ganz unterschiedlich ausfallen. Das bedeutet, dass zwei Menschen, die das exakt selbe Gericht Essen, sich in Ihrer Kalorienaufnahme stark unterscheiden können. Hierbei gibt es verschiedene, sogenannte Metabolismus-Typen.

 

Diese Ausprägungen können verschieden stark ausfallen. Der Meta Check fitness® kann Ihnen bei Ihrem Vorhaben eine große Hilfe sein. Er sagt Ihnen, welche Lebensmittel Sie effizient verstoffwechseln und somit auch, an welchen Gerichten Sie sich reichlich Bedienen dürfen. Im selben Schritt werden Nahrungsmittel analysiert, die sich für Ihren Metabolismus nur bedingt eignen. Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch und klären Sie über weitere Vorteile auf.

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